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Informationen zu den aktuell möglichen Opernhäusern

Die Stationen

Im traditionsreichen Opernhaus der Lettischen Nationaloper in Riga werden in der Saison von September bis Ende Mai klassische und moderne Opern und Ballett-Inszenierungen aufgeführt.
Das neoklassizistische Gebäude wurde zwischen 1860 und 1863 erbaut und war ursprünglich als „Deutsches Theater“ konzipiert. Seit 1919 ist das Haus Sitz der Nationaloper.
Weltklassesänger wie Inese Galante und Elīna Garanča, die heute auf den Bühnen der berühmtesten Opernhäusern auftreten, habe ihre Karrieren in der Lettischen Nationaloper gestartet. Die LNO veranstaltet jedes Jahr im Juni ein großes Opernfestival.

Im September 2013 feierte die Estnische Nationaloper in Tallin ihr hundertjähriges Bestehen. Das Jugendstilhaus war zu Beginn des 20. Jahrhundert das größte Gebäude der Stadt. Eines der prächtigsten ist es bis heute. Die „Rahvusooper Estonia“ zählt zu den wichtigsten Kulturinstitutionen des Landes; sie genießt auch international einen exzellenten Ruf.
Das Repertoire umfasst die Bereiche Oper, Operette und Ballett. Gelegentlich werden auch Musicals aufgeführt. Auf dem Spielplan stehen mehr als zwanzig Produktionen, darunter viele Klassiker wie „La Traviata“ von Giuseppe Verdi, „Die Liebe zu drei Orangen“ von Sergei Prokofjew, „Così fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und „Schwanensee“ von Peter Tschaikowski.

St. Petersburg gilt als Kulturhauptstadt Russlands. 

Als im Jahr 1833 in dem vom deutsch-russischen Architekten Alexander Brüllow errichteten Mikhailovsky-Theater  der Vorhang aufging, waren es Sänger aus dem Ensemble des  berühmten Marinski-Theaters, welche die Premiere bestritten. Das Theater hieß damals noch „Malegot“, und viele Jahre wurden die Aufführungen dort von Gasttheater-Truppen bestritten. Neben klassischen Opern wurden Operetten und Ballette auf die Bühne gebracht. Nach der „Tauwetter-Periode“ erarbeitete sich das Mikhailowsky-Theater am berühmten „Platz der Künste“ in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts  seinen guten Ruf  mit großen russischen Opernwerken. Im Jahr 2007 aber war das Theater marode und finanziell am Ende. Rettung kam von dem russischen Multimillionär  Wladimir Kechman, der 40 Millionen Dollar in das Haus investierte und es als sein Generaldirektor nach großen Anfangsschwierigkeiten auf einen sehr erfolgreichen Weg brachte. Die neue Ära begann 2009 mit Dvoraks „Rusalka“. Heute hat sich das Mikhailowsky-Theater mit dem erklärten Ziel seines Generaldirektors, eine Fusion von Populär- und Hochkultur zu schaffen, einen damit einzigartigen Platz in der Musiktheater-Szene geschaffen.